Pflege im AZAB
Die professionelle Pflege im AZAB
Die Pflege im AZAB basiert auf den neuen Ausbildungsbestimmungen (NAB) vom schweizerischen roten Kreuz. Pflegemodelle von Lilian Juchli, Nancy Rooper, Dorothee Orem und Martha E. Rogers prägen unsere Arbeit. Die Qualitätsnormen für die Betreuung von Betagten vom SBK stimmen mit unserer Auffassung von Autonomie und Ethik überein.Regelmässige interne Schulungen und Weiterbildungen vertiefen und fördern die Ressourcen der einzelnen Pflegenden. Dadurch wird eine einheitliche Pflegesprache kommuniziert im ganzen Haus.
Basale Stimulation, Validation, Bobath, Kinäesthetik, Decubitusprophylaxe- und Behandlung nach Prof. Seiler, Aromatherapie, Snoozeln, Sterbebegleitung und Trauerumwandlung, Schülerbegleitung, Ferien mit Bewohner, Pflegediagnose, Beziehungspflege, Bezugspflege, Pflegestandarts und noch vieles mehr fordert vom Pflegeteam viel in all ihren Kompetenzen.
Die Schlüsselqualifikation 15: für Veränderungen und Neuerungen offen sein, trifft auf unsere Philosophie zu. Wir arbeiten transparent, innovativ und auch mit Risikobereitschaft. Wir setzen uns für eine gute Lebensqualität unserer Bewohner mit Kraft und viel Engagement ein. In unserem neuen Leitbild ist ersichtlich, wie unsere Pflegeauffassung umgesetzt wird.
Das Pflegeleitbild
Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht der Mensch mit seiner Biographie, dem wir mit Respekt und Würde begegnen.Unser Ziel ist es, die Bewohner in gesunden und kranken Lebensphasen bis zum Tod zu begleiten.
Wir bieten in allen Bereichen des Heimalltags eine hohe Lebensqualität.
Pflege ist für uns ein Prozess. Das heisst, verstehen von Signalen, finden von individuellen Lösungen, planen und ausführen von Massnahmen, deren Überprüfung und Neuanpassung. Der Bewohner bestimmt das Ziel und die Schritte dieser Pflegemassnahmen.
Wir unterstützen und fördern ihn in seiner Autonomie. Um dieses Pflegeverständnis umzusetzen, brauchen wir ein fundiertes Fachwissen und die Bereitschaft für regelmässige Weiterbildungen und aktiven Informationsaustausch.
Wir legen grossen Wert auf eine fortlaufende offene Auseinandersetzung mit allen Menschen, die in unserer Institution wohnen, arbeiten oder damit verbunden sind. So erreichen wir eine partnerschaftliche Zusammenarbeit, die im Zentrum unseres Handelns steht.
Bewilligt vom Stiftungsrat am 15.08.2000
Erarbeitet vom Kader der Pflege März 2000
